Beobachtungsbunker

 

Beobachtungsbunker mit gepanzertem Beobachtungsstand und kleinem Aufenthaltsraum. Der gepanzerte Beobachtungsstand hat zwei Aussichtslöcher, die von Innen mit Metallklappen verschlossen werden konnten. An dem einen sieht man an der Innenseite noch den Handgriff zum Drehen der Klappe, während die Klappe für das andere noch an der Außenseite sitzt. In der gepanzerten Decke gibt einen Schacht für eine Periskop oder ein Relief-Fernglas. Im Beobachtungsstand sieht man deutlich die Abdrücke von Verschalungsbrettern, die nach den Rillen im Boden zu urteilen als dauerhafte Verkleidung gedacht waren.

Vom Bunker hinaus konnte auch das Feuer von den mittelschweren Batterien bei Abkjer und Schauby, die 1,5 km davon entfernt nach Südosten lagen, geleitet werden, sowie das Feuer mehrerer der schweren 24 cm Batterien; das nächstgelegene 6 km entfernt. Der Bunker war mit Erdreich bedeckt und ähnelte einem der Hünengräber, von denen sich nach wie vor viele in der Gegen fanden.

Der Bunker lag an der ersten Schützengrabenlinie, die hier etwa ost-westlich verlief. Er war nach Norden ausgerichtet mit einer kleinen Abweichung nach Westen, aber seine Bauart hat zur Folge, dass Norden fast mitten im Sichtfeld liegt. Das Gelände ist verhältnismäßig eben, und auch wenn der Bunker nicht hoch liegt, hat er eine gute Aussicht geboten. Gewiss lag der nahegelegene Hof „Højvang“ auch während des Krieges hier, aber die Vegetation war geringer.

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