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Mittelschwere Batterie

 

Teilweise gesprengte Batterie, die mit ihren sechs Kanonen die Größte der Stellung war. Voll ausgebaut bestand sie aus sechs Kanonenstandorten, vier Munitionsräumen, sechs Handmagazinen und sechs Aufenthaltsräumen. Alle waren aus Beton errichtet mit Ausnahme der Kommandostation, die aus Balken und Eisenbahnschienen gebaut war. – und in zwei Stockwerken. Heute existieren nur die Betonkonstruktionen von zwei Kanonenstellungen.

Beide Kanonenstellungen haben fast identische Gemeinschaftsräume, konstruiert mit Wellblech und einen verdeckten Eingang. Im Inneren gibt es gemauerte Bänke und Haken zum Aufhängen oder Ablegen von Ausrüstung. Bei der südlichsten Stellung gibt es zwei Handmagazine, unmittelbar nordöstlich von diesen stand die Kanone. Bei der nördlichsten befinden sich auch zwei Magazine, und das nördlichste ist sehr sorgfältig verputzt. Die Kanone stand unmittelbar nördlich von diesem.

Die Batterie war mit sechs 12 cm Kanonen bestückt, eingeführt im Deutschen Heer in den 1880er Jahren. Vor dem Kriegausbruch waren sie längst für den Festungsgebrauch abgestellt worden, aber im Laufe des Krieges wurden sie wieder ins Feld geschickt. Sie hatten eine Reichweite von knapp 8 km und konnten alle 30 sek. eine Granate von ca. 17 kg abfeuern.

Die Batterie lag 1 km hinter der Schützengrabenlinie, gleich südlich des Stellungsvorsprunges bei Kalkenberg zwischen dem Wittsteder See und dem Weibüller See. Sie war nach Nordwesten ausgerichtet mit einer Hauptschussrichtung nach Arnitlund und Woyens und deckte damit die westliche Flanke des Sicherungsstellungsvorsprunges.

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    Mittelschwere Batterie