MG-Bunker

 

Mannschaftsbunker für eine Maschinengewehrbesatzung mit zwei verdeckten Eingängen und Schacht für Periskop. Dieser Typ Bunker ist in der Sicherungsstellung weit verbreitet gewesen, aber dieser Bunker unterscheidet sich jedoch etwas dadurch, dass er außerhalb des Mannschaftraumes eine Nische hat zur Aufbewahrung eines Maschinengewehrs.

Die sechs Mann große Besatzung des Maschinengewehrs kämpfte nicht aus dem eigentlichen Bunker heraus, sondern von einem vorbereiteten Standplatz davor. An einigen Stellen fand man diese auf allen Seiten des Bunkers, aber am häufigsten nur einen auf jeder Seite. Im Falle eines Artilleriebeschusses konnte die Besatzung sich im Schutzraum in Sicherheit bringen und erst, wenn die feindliche Infanterie angriff, sollte sie mit ihrem Maschinengewehr einen der Standplätze besetzen.

Der Bunker ist mit seinen Ausgängen nach Südosten ausgerichtet. Er lag im ersten Schützengraben, der hier nach Nordosten verlief, jedoch kurz südlich des Bunker in geradlinig nach Süden bog. Der Bunker war ein Teil der westlichen Seite der Vorsprunges bei der Kalby Plantage. Der Vorsprung war der am stärksten ausgebaute Punkt der Sicherungsstellung nach Westen. Zur Nordsee hin gab es nur ganz wenige Betonkonstruktionen, und die letzten 3 km Richtung Nordsee gab es keine Schützengräben sondern nur Stacheldraht.

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