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Mannschaftsbunker

 

Mannschaftsbunker in einer Größe für einen Halbzug mit zwei verdeckten Eingängen und zwei Schächten in der Decke für Periskope. In den Wänden ist eine Reihe von Haken erhalten zum Aufhängen von Hängematten, und in Verbindung mit diese eine Reihe kleinerer Wandnischen, die wohl für die Privatsachen der Soldaten gedacht waren. Wandnischen sind gebräuchlich in der Sicherungsstellung, jedoch selten in einer so großen Anzahl, aber überwiegend im westlichen Teil der Stellung. Fluchtend mit der Oberkante der Türen gibt es 12 Löcher zum Einsetzen von Balken, die einen Infanterie-Stand tragen sollten. Hier konnte die Infanterie im Schutz des Bunkers stehen und das Gebiet davor beschießen.

Ein Halbzug bestand aus vier Gruppen mit je acht Mann und einem Gruppenführer, also insgesamt 36 Mann. Jede Gruppe bemannte im Schützengraben in der Regel einen Abschnitt von 8-10 Metern. Der gewöhnliche Infanterie-Soldat war mit einem Gewehr und Handgranaten bewaffnet, letztere besonders geeignet für den Nahkampf in den Schützengräben.

Der Bunker war nach Norden ausgerichtet und lag in der dritten Schützengrabenlinie, die hier ein kurzes Stück geradlinig Ost-West verlief. Die Stellung machte hier einen winkelförmigen Vorsprung um Kalby Skov, der nach Norden und Westen stark ausgebaut war. An der östlichen Flanke, an der der Bunker lag, gab es jedoch keine im Schützengraben vorgelagerte Bunker, aber an jeder Seite lag eine Flankenbunker, vermutlich bestückt mit einer Revolverkanone.

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