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Flankenbunker

 

Flankenbunker für eine Revolverkanone in zwei Räumen. Der Mannschaftsraum hat einen Periskopschacht in der Decke aus gebogenem Wellblech. Mitten in der Südmauer gibt es einen viereckigen Lichtschacht und auf jeder Seite zwei runde Lüftungslöcher. Der Raum hat zwei verdeckte Eingänge, von denen der eine auch in den Geschützraum führt. Der Geschützraum ist mit zwei Stufen über das übrige Niveau angehoben und seine Schießscharten hat man mit der Eisenluke schließen können, die heute noch unter der Schießscharte existiert. Im Gegensatz zu den anderen Bunkern für Revolverkanonen in der Sicherungsstellung fehlen im Raum Abzugsschächte.

Die Revolverkanone hatte ein Kaliber von 37 mm, eine Schussgeschwindigkeit von ca. 50 Schuss pro Minute und eine Reichweite von bis zu 3 km. Ihr Lade- und Abschussmechanismus wurde mit einer Kurbel betrieben. Die Revolverkanonen in der Sicherungsstellung stammten von der Marine, die diese lange vor dem Ausbruch des Weltkrieges ausrangiert hatte.

Der Mannschaftsraum des Bunkers ist mit seinen Ausgängen nach Süden ausgerichtet, während die Schießscharte der Revolverkanone fast direkt nach Westen zeigt. Der Bunker lag an der zweiten Schützengrabenlinie und liegt ein Stück hinunter an der Westseite des Höhenzuges, der sich ca. 20 m über die flache Landschaft nach Westen hebt. Von da kann man das Gebiet davor und hinter den ost-westlich verlaufenden Schützengräben westlich des Bunkers bestreichen.

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