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Das Gefallenendenkmal in Eken

 

Auf dem Friedhof westlich der Kirche sind in einer niedrigen Steinmauer 66 Marmorplatten angebracht, am Rande eines Hügels aus der Bronzezeit, auf dessen Spitze ein mittelalterlicher Glockenturm steht. Beim Aufstieg zum Hügel gibt es einen Stein mit der Inschrift: „Zum Gedenken an die Söhne des Kirchspiels Eken, die im Kriege 1914-1918 fielen“. Jede Tafel trägt den Namen eines der Gefallenen des Kirchspiels.

Die Anlage entstand nach einer Idee von Architekt Dahl aus Flensburg und wurde von Baumeister Brix nach der Zeichnung von Baumeister Knudsen angelegt. Die Marmorplatten, die in Kiel eingekauft wurden, kosteten ca. 10.000 Mark, welche vor der Wiedervereinigung eingesammelt worden waren. Danach wurden 2.700 Kronen eingesammelt für die verbleibenden Ausgaben zum Anlegen des Denkmals. 

Die Marmorplatten weichen nicht von den gewöhnlichen damaligen Grab-Bräuchen ab, aber – um zwei Überbleibsel aus der Vergangenheit des Kirchspiels herum gesetzt – werden die Gefallenen in die Jahrtausende alte Geschichte der Gegend hineingeschrieben.

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    Das Gefallenendenkmal in Eken