Das Gefallenendenkmal in Broacker

 

Auf dem Friedhof von Broacker erhebt sich ein Gedenkhügel, um dessen Fuß herum in zwei Reihen 164 Steine mit Namen der Gefallenen angebracht sind. Die meisten tragen einen Namen, aber einzelne enthalten mehrere, weil Familienmitglieder auf dem gleichen Stein stehen. Auf zwei Steinen gibt es daher die Namen von vier Brüdern, während ein anderer den Vater und zwei Söhne enthält. Insgesamt gibt es 188 Namen. Die Steine stammen alle von Broackerland und sind nach dem Wohnort der Gefallenen gruppiert, der am Rande des Hügels mit jeweils einem Stein für jede der neun Ortschaften Broackers angezeigt ist. Auf der Spitze des Hügels steht ein Hünenstein mit der Inschrift: „Stein, gesetzt für die Söhne von Broackerland zum Gedenken an die Gefallenen im Kriege 1914-1918“, um diesen herum wurden neun Eichen gepflanzt, deren Zahl jedoch mit den Jahren weniger wurde.

Der Künstler Johan Thomas Skovgaard (1888-1977), der die Denkmäler auf Düppel und in Warnitz anfertigte, assistierte bei der Planung der Anlage. Sie wurde am 19. November 1922 während einer Gedenkfeier in der Kirche zu Broacker eingeweiht und durch eine Sammlung im Kirchspiel finanziert, an der sich alle Hausstände beteiligten. Der Transport von Erde und Steinen erfolgte außerdem kostenlos.

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